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Deutsches Atlantikwall-Archiv
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Die belgische Küste war eines der am stärksten befestigten Gebiete des Atlantikwalls. Davon sieht man heute nichts
mehr - fast alle Stellungen wurden zugunsten des Tourismus den Dünen gleichgemacht. Es gibt nur ganz wenige Ausnahmen: einige einzeln stehende Bauwerke oder die eine oder andere Stellung, die bis vor kurzem militärisches Terrain war und deswegen die Aufräumungsarbeiten überlebt hat.
Durch die zunehmende Bebauung auch des sekundär an die Küste anschließenden Umlandes ist hier jedoch Eile geboten, um die letzten Überreste des Atlantikwalls zu finden. Im Bereich Knokke ist bis auf ein paar Betonbrocken im Naturschutzgebiet Het Zwin alles geräumt - auch die deutschen Stellungen vom I. Weltkrieg sind kaum noch auszumachen. Am meisten ist noch rund um die Stützpunktgruppe Oostende zu finden. So ist der Bereich des östlichen Hafens lange Zeit unter militärischer Hoheit gewesen - die deutschen Bauwerke wurden von
den belgischen Kadetten genutzt. Zwei der drei Küstenbatterien sind noch vorhanden: im Osten die Batterie Hundius, im Westen die Batterie Raversijde (heute
ein Museum).
In Middelkerke- und Westende-Bad wurden nicht alle Strandabschnitte mit Hochhäusern zugepflastert. Demzufolge kann man in den Dünen vielleicht noch einen Bunker erahnen.
An der östlichen Seite der Ijser-Mündung sind auch noch Anlagen des Atlantikwalls vorhanden. Aber ebenso das noch bewirtschaftete Militärgebiet, auf dem sie - somit unzugänglich - liegen. Im Hinterland sollte man die auf freiem Feld stehende HKB bei der Ferme Bamburg besichtigen. [6]
Von Oostduinkerke bis nach De Panne sind fast alle Bauwerke, teilweise auch erst in den letzten Jahren, beseitigt worden. Mit ein wenig Glück sieht man noch Reste der Flugplatzverteidigung, Fernmelde- und Gefechtsstände. [2]
Im Niemandsland des Naturschutzgebietes zur französischen Grenze wurden alle Bunker mit Sand abgedeckt. Die sehenswerte Batterie Adinkerke im Hinterland ist eingezäunt worden.
Zur Vertiefung:
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