|
Deutsches Atlantikwall-Archiv
|
|
Die strategisch wichtige Hafenstadt Narvik mit ihren sowohl maritimen als auch landseitigen Verkehrswegen wurde von den deutschen Besatzern großräumig gesichert. Voraus gingen heftige Gefechte im Rahmen der 'Weserübung' mit alliierten Kräften.
Gegen landseitige feindliche Zugriffe eingerichtet, sind die Fjell-Übergänge der heutigen E 6 und E 10 zu nennen, an deren Trassen etliche Widerstandsnester installiert wurden, wobei die Kampfanlagen jedoch meistens feldmäßiger Natur waren.
Im engeren Umkreis der Stadt gibt es sowohl Infanterie- als auch Artilleriestützpunkte, die den Erzverladehafen schützen sollten. In den seltensten Fällen kamen hier Regelbauten zum Einsatz.
Auch nach dem Krieg behielt Narvik seinen strategischen Wert - diesmal aber waren die Anlagen zum Schutz gegen Angriffe seitens des Warschauer Paktes eingerichtet. Man machte sich die deutsche Bautätigkeit, vor allem im Minierwesen, zu Nutzen und baute viele der unter deutscher Aufsicht erstellten Stollenanlagen unter Verwendung deutscher Panzereinbauteile und Lüftungsanlagen zu Luftschutzbunkern für die Zivilbevölkerung um. Noch heute kann man diese Anlagen gut finden, wenn man der entsprechenden Ausschilderung ('TILFLUKTSROM') folgt. Leider sind alle verschlossen.
Ihre Begleiterin will sich noch ein wenig in den Kaufhäusern umsehen? Gerne - folgen Sie uns solange in das ROTKREUZ-Museum, direkt im Zentrum von Narvik an der E 6 gelegen und somit gar nicht zu verfehlen.
Zur Vertiefung:
|
|
Senden Sie Ihre E-Mail mit Fragen oder Kommentaren an:
Harry.Lippmann@deutschesatlantikwallarchiv.de
|