|
Deutsches Atlantikwall-Archiv
|
|
Während die Ofoten den strategisch wichtigen Ofotfjord (zu Narvik führend) nach Osten sperren, decken die Vesteraalen diesen Zugang nach Nordwesten ab.
Die Lofoten wiederum beherrschen den Vestfjord in südlicher Richtung, der als Verlängerung des Ofotfjordes in Richtung des offenen Meeres angesehen werden kann. Kurz und gut - wer Narvik und seine Zufahrten schützen will, muß seine Befestigungen auf diesen drei Inselgruppen rund um den Vestfjord plazieren. Harstad als wichtige Hafenstadt im Nordosten dieser Region dürfte festungstechnisch gesehen das Zentrum
Etwas nördlich der Stadt, in Trondenes, erwartet den Besucher ein Leckerbissen der besonderen Art. Ein Geschütz der Fernkampfbatterie TRONDENES ist bis heute erhalten und kann anläßlich einer Führung besichtigt werden. Es handelt sich hier um die sog. 'ADOLF'-Kanone des Kalibers 40,6cm. Nahezu auf jedem taktisch günstigem Kap der Inselgruppe waren Seezielbatterien stationiert, vor allem in der Nähe größerer Häfen.
Auch das Städtchen Svolvaer mit seiner Küstenbatterie und dem Kriegsmuseum sollte man sich nicht entgehen lassen.
Wer nicht über die E 10 und Narvik den Vestfjord/Ofotfjord umrunden will und somit auf einen Besuch der 40,6cm Batterie DIETL auf Engelöya (sozusagen der Schwesterbatterie von Trondenes) verzichtet, kann von Reine aus - am westlichen Ende der Lofoten gelegen - direkt nach Bodö übersetzen und sich damit einiges an Fahrtzeit ersparen. Den Kompromiß bietet die Relation Svolvaer - Skutvik.
Zur Vertiefung:
|
|
Senden Sie Ihre E-Mail mit Fragen oder Kommentaren an:
Harry.Lippmann@deutschesatlantikwallarchiv.de
|